
Mit einer geklärten Freimenge können Sie Ihre Heizölbestellung passend zum vorhandenen Tank planen. Entscheidend sind die für Ihre Anlage zulässige Füllmenge und der aktuelle Inhalt. Dieser Ratgeber zeigt, welche Angaben Sie dafür brauchen, wann eine Füllstandsanzeige Rückfragen aufwirft und wie Sie den Weg von der Mengenbestimmung bis zur Lieferung vorbereiten.
Postleitzahl und geplante Liefermenge eingeben. Preisberechnung und Bestellabwicklung erfolgen über unseren Partner FastEnergy und dessen regionalen Lieferhändler. Prüfen Sie vor einer Bestellung, welche Menge Ihre Anlage sicher aufnehmen darf.
Die Tankgröße auf dem Typenschild beschreibt nicht unmittelbar die Menge, die Sie jetzt bestellen können. Ein Teil des Behälters ist bereits mit Heizöl gefüllt. Außerdem ist für die Befüllung die zulässige Füllgrenze Ihrer konkreten Anlage maßgeblich. Die Freimenge bezeichnet den bis zu dieser Grenze noch verfügbaren Raum, ausgedrückt als aufnehmbare Heizölmenge. Sie brauchen also zwei zusammenpassende Angaben.
Die Grundrechnung lautet: zulässiger Gesamtinhalt abzüglich aktuellem Tankinhalt. Verwenden Sie für beide Werte dieselbe Einheit, üblicherweise Liter. Ziehen Sie eine Zentimeteranzeige nicht unmittelbar von einer Literangabe ab. Die Höhe muss zunächst anhand der zur Tankform und Größe passenden Zuordnung in einen Inhalt umgerechnet werden. Erst danach können Sie die aufnehmbare Menge nachvollziehbar bestimmen.
Die geplante Bestellung kann kleiner sein als die ermittelte Freimenge. Ihre Verbrauchsplanung, eine anstehende Tankarbeit oder eine spätere Heizungsumstellung können dafür sprechen. Die technische Aufnahmefähigkeit bleibt jedoch die Grenze. Ein Mengenrabatt im Preisrechner ist kein Anlass, eine darüber hinausgehende Liefermenge einzugeben. Beginnen Sie deshalb mit der Tankklärung und vergleichen Sie anschließend Angebote für eine dazu passende Bestellung.
Suchen Sie die Tank- und Einbauunterlagen Ihrer Anlage heraus. Darin beziehungsweise in den zugehörigen technischen Angaben muss sich klären lassen, welche Befüllungsbedingungen gelten. Halten Sie Tanktyp, Hersteller und Volumen bereit. Bei einer unbekannten oder veränderten Anlage sollte ein geeigneter Fachbetrieb die Zuordnung vor der Bestellung prüfen. Ein allgemeiner Prozentwert aus einem Ratgeber ersetzt diese anlagenbezogene Klärung nicht.
Das gilt besonders, wenn im Laufe der Zeit Bauteile ausgetauscht wurden. Fragen Sie nach, ob Unterlagen und tatsächliche Ausführung noch zusammenpassen. Ein übernommenes Haus kann beispielsweise mehrere Dokumentstände enthalten. Ordnen Sie diese den eingebauten Behältern und Sicherheitseinrichtungen zu. So können Sie Rückfragen an Betrieb oder Lieferant mit konkreten Angaben beantworten, statt eine Füllgrenze lediglich aus dem Nennvolumen zu schätzen.
§ 23 AwSV verlangt beim Befüllen die Einhaltung der zulässigen Belastungsgrenzen von Anlage und Sicherheitseinrichtungen. Die Vorschrift macht deutlich, warum die Mengenplanung auf die konkrete Anlage bezogen werden muss. Auch die vorhandene Überfüllsicherung ändert daran nichts. Sie ist Teil der Sicherheitsausstattung und keine Aufforderung, die maximal mögliche Menge durch eine absichtlich ausgelöste Abschaltung auszuprobieren.
Lesen Sie zunächst ab, welche Größe Ihre Anzeige tatsächlich darstellt. Manche Einrichtungen zeigen eine Füllhöhe, andere einen Inhalt oder einen relativen Stand. Beachten Sie die zugehörige Bedienungsanleitung. Wenn Sie einen Wert nicht eindeutig zuordnen können, geben Sie ihn bei der Bestellung nicht ungeprüft als Literbestand an. Halten Sie die Anzeige und die Angaben zur Tankform für eine fachliche Rückfrage fest.
Bei einer Höhenangabe hilft die passende Peiltabelle, den Inhalt zu bestimmen. Sie ordnet Füllhöhen bestimmten Inhaltsmengen zu. Die Tabelle muss zur Behältergeometrie und zum vorgesehenen Bezugspunkt passen. Unser Füllstandsrechner mit Peiltabelle kann bei der Orientierung helfen. Prüfen Sie dabei sorgfältig, ob das ausgewählte Tankmodell und die verwendeten Maße tatsächlich Ihre Anlage beschreiben.
Eine unbekannte Anzeige wird durch eine genaue Eingabe im Rechner nicht automatisch verlässlich. Wenn sich der abgelesene Wert nicht plausibel zur Tankanlage zuordnen lässt, klären Sie Messung und Umrechnung vorab. Lassen Sie vorhandene Unsicherheiten gegenüber dem Lieferanten erkennen. Eine nachvollziehbar bestimmte Menge ist für die Lieferplanung hilfreicher als eine scheinbar exakte Zahl, deren Grundlage ungeklärt bleibt.
Bei einer Batterietankanlage gehören die verbundenen Behälter und das gemeinsame Befüllsystem zur Betrachtung. Übertragen Sie den abgelesenen Zustand eines einzelnen Behälters nicht ungeprüft auf die gesamte Anlage. Auffällige Unterschiede zwischen Behältern sollten fachlich eingeordnet werden. Die Freimenge muss zur tatsächlich vorgesehenen Befüllung passen; eine einfache Multiplikation ersetzt die Klärung eines ungewöhnlichen Anlagenzustands nicht.
Freimenge geklärt? Jetzt den passenden Preis berechnen: Über den vorhandenen Heizölrechner auf dieser Seite geben Sie Ihre Postleitzahl und die geplante Liefermenge ein. Vergleichen Sie die angezeigten Liefer- und Zahlungsbedingungen, bevor Sie im Partnerprozess eine verbindliche Bestellung abgeben. Der Rechner prüft den technischen Zustand Ihres Tanks nicht.
Nach § 23 Absatz 1 AwSV muss der Befüllende den Vorgang überwachen und sich vorher vom ordnungsgemäßen Zustand der benötigten Sicherheitseinrichtungen überzeugen. Absatz 2 regelt feste Leitungsanschlüsse und Überfüllsicherungen einschließlich bestimmter Alternativen. Absatz 3 betrifft die selbsttätig schließende Abfüllsicherung und eine dort genannte Ausnahme für kleine Heizölverbraucheranlagen. Eine pauschale Volumengrenze allein beschreibt diese abgestuften Regeln nicht vollständig.
Ein Grenzwertgeber arbeitet mit der Abfülleinrichtung des Tankwagens zusammen. AFRISO beschreibt den GWG 12 K/1 als Einrichtung auf Kaltleiterbasis. Welches Gerät und welche Einstellung für Ihre Tankkombination vorgesehen sind, muss zu den jeweiligen Unterlagen passen. Lassen Sie Arbeiten oder Anpassungen an dieser Sicherheitstechnik fachlich beurteilen. Unser Beitrag zum Grenzwertgeber am Heizöltank vertieft die Einordnung.
Die Freimengenermittlung und die Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen ergänzen sich. Ein abgelesener niedriger Tankinhalt sagt nichts darüber aus, ob Anschlüsse und Überfüllsicherung betriebsbereit sind. Umgekehrt macht ein vorhandener Grenzwertgeber eine unbekannte Restmenge nicht bekannt. Planen Sie daher beide Fragen ein: Welche Menge passt hinein, und kann die vorgesehene Befüllung mit der vorhandenen Anlage sicher durchgeführt werden?
Gehen Sie den vorgesehenen Zugang zur Anlage rechtzeitig durch. Die für die Befüllung benötigten Anschlüsse und Sicherheitseinrichtungen müssen erreichbar sein. Informieren Sie den Lieferanten über bekannte Besonderheiten, etwa eingeschränkte Zufahrt oder einen ungewöhnlichen Weg zum Füllanschluss. Lassen Sie sich bestätigen, wie die Lieferung unter diesen Bedingungen organisiert werden soll. So können offene Fragen vor dem vereinbarten Termin geklärt werden.
Verwechseln Sie Zugänglichkeit nicht mit eigenen Eingriffen in die Tanktechnik. Räumen Sie den Zugang frei, ohne Anschlüsse zu verändern oder Sicherheitseinrichtungen zu überbrücken. Bei einer auffälligen Entlüftung oder einem erkennbaren Defekt ist eine fachliche Beurteilung sinnvoll. Auch das Entfernen eines Hindernisses an einer technischen Einrichtung sollte nicht dazu führen, dass eine Beschädigung oder ein bislang unerkannter Mangel übersehen wird.
Halten Sie bei der Lieferung die Informationen bereit, aus denen Sie Ihre Mengenplanung abgeleitet haben. Dazu gehören der zuletzt ermittelte Inhalt, die Zuordnung des Tanks und gegebenenfalls bekannte Änderungen. Falls sich zwischen Bestellung und Termin etwas an der Anlage verändert hat, teilen Sie dies dem Lieferanten mit. Eine schon bestätigte Bestellung ersetzt nicht die Klärung, ob der aktuelle Anlagenzustand eine sichere Befüllung ermöglicht.
Der eingebundene Rechner führt zum Angebot unseres Partners FastEnergy. Nach dessen AGB vermittelt FastEnergy zwischen Besteller und regionalem Partnerhändler. Prüfen Sie, welcher Händler Ihr Vertragspartner wird und welche Bedingungen zum konkreten Angebot gehören. Die Preisberechnung allein ist noch kein Beleg, dass Ihre Tankanlage die eingegebene Menge aufnehmen kann. Diese technische Voraussetzung bleibt gesondert zu klären.
Die FastEnergy-AGB, Stand September 2026, sehen bei einer Unterschreitung der Bestellmenge um mehr als 10 Prozent eine mögliche Neuberechnung anhand der tatsächlich gelieferten Menge vor. Abweichende Vereinbarungen mit dem Lieferanten sind zu beachten. Eine möglichst passende Mengenangabe hilft daher auch, die Preisgrundlage nachvollziehbar zu halten. Die zulässige Füllmenge darf dafür selbstverständlich nicht überschritten werden.
Lesen Sie vor dem Abschluss die angezeigten Bedingungen und die abschließende Bestellübersicht. Prüfen Sie Liefermenge, Heizölsorte und die Angaben zum Lieferort. Klären Sie offene Fragen zum Ablauf unmittelbar mit dem ausgewiesenen Lieferanten. Verlassen Sie sich bei der Terminplanung auf die für Ihr Angebot bestätigten Angaben. Eine allgemeine Aussage über Liefergeschwindigkeit auf einer Informationsseite ersetzt diese konkrete Vereinbarung nicht.
Notieren Sie das Datum der Ablesung, die angezeigte Einheit und den verwendeten Umrechnungsweg. Halten Sie daneben fest, aus welcher Unterlage die zulässige Füllmenge stammt. Schreiben Sie das Ergebnis als vollständige Rechnung mit Einheiten auf. Damit können Sie einen Zahlendreher oder die versehentliche Verwendung der gesamten Tankgröße leichter erkennen, bevor die Menge in die Bestellung übernommen wird.
Bewahren Sie diese Notiz zusammen mit der Bestellübersicht auf. Falls Ihnen später eine Unstimmigkeit auffällt, können Sie dem Lieferanten konkret erläutern, welcher Wert fraglich ist. Unterscheiden Sie dabei die technische Freimenge, Ihre bewusst gewählte Bestellmenge und die tatsächlich gelieferte Menge. Diese Angaben beschreiben unterschiedliche Sachverhalte; sie müssen bei einer Rückfrage nicht nachträglich aus einer einzelnen Rechnung rekonstruiert werden.
Eine geplante Bestellung ist ein guter Anlass, vorhandene Unsicherheiten an der Anlage zu klären. Dazu können eine unverständliche Füllstandsanzeige, bekannte Schäden oder ein noch offener Prüfbericht gehören. Bestellen Sie bei einer ungeklärten Befüllbarkeit nicht in der Erwartung, der Liefertermin werde alle technischen Fragen nebenbei lösen. Ein vorheriges Gespräch hilft, eine geeignete Untersuchung oder erforderliche Arbeit gezielt zu beauftragen.
Die laufenden Betreiberkontrollen und die Sachverständigenprüfungen richten sich nach § 46 AwSV und den einschlägigen Anlagen 5 und 6. Ein Liefertermin ersetzt diese Aufgaben nicht. Falls Sie den Prüfbedarf Ihrer Anlage klären möchten, steht die Anfrage zur AwSV-Prüfung bereit. Die Bestellung von Heizöl erfolgt dagegen über den eingebundenen Partnerrechner. So bleibt Ihr Anliegen beim jeweils passenden Ansprechpartner.
Bei erkennbarem Ölaustritt oder akuter Gefahr ist eine reguläre Preis- oder Prüfanfrage kein geeigneter Notfallweg. § 24 AwSV regelt Maßnahmen bei Betriebsstörungen und die einschlägigen Meldepflichten. Sichern Sie sich selbst und beachten Sie behördliche beziehungsweise fachliche Anweisungen. Die weitere Belieferung und Nutzung einer betroffenen Anlage muss an der tatsächlichen Lage und den erforderlichen Maßnahmen ausgerichtet werden.
Ziehen Sie den aktuellen Inhalt von der für Ihre konkrete Anlage zulässigen Füllmenge ab. Beide Werte müssen sich auf dieselbe Einheit beziehen. Eine gemessene Höhe ist zunächst mit der passenden Peiltabelle oder Inhaltszuordnung in Liter umzurechnen. Wenn Tanktyp, Füllgrenze oder Anzeige unklar sind, lassen Sie diese Angaben vor der Bestellung fachlich klären.
Die Tankgröße allein reicht dafür nicht aus. Bereits vorhandenes Heizöl und die zulässige Füllgrenze sind zusätzlich zu berücksichtigen. Auch bei einer verbundenen Tankanlage muss die Mengenbestimmung zur tatsächlichen Ausführung passen. Übernehmen Sie deshalb nicht ungeprüft einen allgemeinen Prozentwert oder den Inhalt eines einzelnen Behälters für die gesamte Anlage.
Für den Preis kommt es auf die vereinbarten Lieferbedingungen an. Die geprüften FastEnergy-AGB erlauben bei einer Unterschreitung um mehr als 10 Prozent eine mögliche Neuberechnung anhand der tatsächlich gelieferten Menge, soweit keine abweichende Vereinbarung gilt. Klären Sie erkennbare Unsicherheiten vorab mit dem Lieferanten. Die technische Füllgrenze bleibt unabhängig von der Bestellmenge einzuhalten.
Nutzen Sie den vorhandenen Partnerrechner auf dieser Seite mit Postleitzahl und geplanter Liefermenge. Die Preisberechnung und weitere Bestellung erfolgen über FastEnergy und den ausgewiesenen regionalen Lieferhändler. Prüfen Sie die angebotenen Bedingungen vor dem verbindlichen Abschluss. Der Rechner beurteilt weder die Tankanlage noch den Zustand ihrer Sicherheitseinrichtungen.
Stand: 25. Oktober 2026. Technische Angaben der konkreten Tankanlage und die vereinbarten Lieferbedingungen sind maßgeblich.
Weiterlesen: Peiltabelle und Füllstandsrechner · Heizöl bestellen · Kosten und Leistungsumfang von Tankarbeiten.
Ihre Anlage kann die geplante Liefermenge aufnehmen? Berechnen Sie mit Postleitzahl und Menge den Preis im vorhandenen Partnerrechner und prüfen Sie die angezeigten Bestellbedingungen.
Zum Heizölrechner